Anthropomatiker

Die Brücke vom Menschen zur Technik

Ein Anthropomatiker baut die Brücke vom Menschen zur Technik.

Auf welche Frage ist die Digitalisierung unserer Welt eigentlich die Antwort?

Es geht weniger darum, wie wir mit der Digitalisierung „fertig werden“, sondern darum, wie wir digital leben und arbeiten wollen.

Die Digitalisierung des Lebens, der Unternehmen und unserer Gesellschaft stellt uns seit Langem wieder vor die Möglichkeit, tiefgreifende Veränderungen so zu gestalten, dass wir als Mensch mit unseren Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen.

Die Aufgabe eines Anthropomatiker ist es, Technik für die Menschen zu gestalten – ob User Experience, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz. Die Frage bleibt über die Jahre dieselbe: Wie stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt?

Seinen Anfang nahm diese Haltung 2004: Damals gestaltete Stephan Preuss als Student – für die Lead-Agentur der HAVAG – die Bedienoberfläche eines Fahrkartenautomaten. In mehreren Nutzertest-Schleifen wurde greifbar, wie viel es verändert, Technik konsequent vom Menschen her zu denken. Das war der Beginn seiner Rolle als Anthropomatiker.


„Stephan Preuss versteht es wie kaum ein anderer, digitalen Produkten Leben einzuhauchen.“— Dr. Steffen Adler, Business Model Spezialist

Vita

Stephan Preuss ist 1982 in Leipzig geboren. Sein erster Berührungspunkt mit dem Thema war – noch als Schüler – das Buch »Wie kommt das Neue in die Welt?«. Er hat Informatik in Dresden studiert und während des Studiums die Praxis einer Kommunikationsagentur erlebt. Was dabei herausgekommen ist? Ein Informatik-Kommunikations-Hybrid, der in beiden Welten zuhause ist. Er nutzt diese Fähigkeit, der Gesellschaft die Digitalisierung näher zu bringen und Technologien zu entwickeln, die vom Nutzer ausgehen.

2004 bearbeitete er sein erstes Anthropomatiker-Projekt – die Bedienoberfläche des HAVAG-Fahrkartenautomaten. Diese Geräte sind die Nemesis der Kunden, da sie Komplexes noch viel komplizierter machen.

2005 machte er sich mit der Idee selbstständig, Technik bedienbar zu machen. Sein erstes Unternehmen hieß „HANDSPIEL“ und machte Technik handhabbar und spielend einfach. 2006 gewann das Unternehmen den Preis als innovativste Geschäftsidee.

2009 gründete er die HANDSPIEL GmbH, um u. a. Unternehmen aus dem öffentlichen Personenverkehr und der Energiebranche bei ihrer digitalen Geschäftsentwicklung voranzubringen.

2013 entstand – aus diesen Erfahrungen, weiterführenden Studien und dem weltweiten Fehlen einer einfachen und praktikablen Methodik zur Entwicklung digitaler Innovationen – die erste Modellierungsmethode für digitale Innovationen: das Digital Innovation Model. Dr. Frank Scholz, CIO der DB Regio AG, sagt dazu: „Mit dem Digital Innovation Model erfahren Sie [...] eine komplett neue Herangehensweise für die Planung und Realisierung von Softwareprojekten.“ Mehr dazu auf www.dmodel.com.

2014 erschien begleitend zum Digital Innovation Model sein Buch „Software planen, die Nutzer lieben“. Das Buch zeigt die wichtigsten Stellschrauben für erfolgreiche Softwareprojekte und fordert einen Paradigmenwechsel vom Top-Down zum Bottom-Up: Die Nutzer stehen im Mittelpunkt.

2015 wurde die HANDSPIEL GmbH in QUANTIC Digital umbenannt und unterstützt seitdem Kunden dabei, die Digitalisierung nachhaltig und gewinnbringend umzusetzen. Seit 2016 wird QUANTIC Digital regelmäßig unter die Top-Digitalberatungen Deutschlands gewählt.

2019 gewann er mit der HANDSPIEL GmbH den 10-Years-After-Award der Stadt Leipzig – die Auszeichnung für die beste Gründung von vor zehn Jahren.

2020 gründete er mit Get OPTIMO sein nächstes Unternehmen. Die Plattform hilft Unternehmen dabei, Innovationen in die Umsetzung zu bringen.

2024 gründete er AIPACA – das KI-Umsetzungsnetzwerk für den Mittelstand.

Heute ist Stephan Preuss digitaler Forscher, Fachautor, Keynote Speaker, Mentor und digitaler Entrepreneur. Zu seinen Kunden und Partnern gehören der Deutsche Bundestag, das Fraunhofer IVI, die Deutsche Bahn AG, die Schweizer Post AG, die Stadtwerke München, die Rhein Energie, die Solarwatt AG und die European Food Security Association.

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